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Pornofilm, ein riesen Markt

Typisches Sexbild aus den 70iger In den 1930er Jahren wurde der Pornofilm in den Untergrund gedrängt. Es war das Geschäft von reisenden Händlern und Gangsterbossen, die mit dem Pornofilm ihr Geld verdienten. Das sollte sich erst in den 50er Jahren langsam wieder ändern. Zuvor war der Pornofilm nur den Wohlhabenden und Reichen vorbehalten. Doch als sich in den 50er Jahren der 16-mm-Schmalfilm durchsetzte, fand der Pornofilm Zugang in die privaten Haushalte der Mittelschicht.

Dabei ist die Geschichte des Pornofilm wie kaum ein anderes Genre mit der Entwicklungsgeschichte der Massenmedien verbunden. Der Porno führte immer eine führende Rolle bei der Durchsetzung neuer Technologien. In den 80iger Jahren verlor z.B. die Betamax-Technologie von Sony gegen VHS, da sich die Pornoindustrie für VHS entschieden hatte. Auch bei der heute üblichen DVD hat die Pornoindustrie ein gehöriges Wörtchen mitgeredet. Da die Pornoindustrie im Jahre 2005 rund 11.000 Titel auf DVD veröffentlicht hat und es Jahr für Jahr mehr werden, wird Sie aufgrund der großen Anzahl auch den Markt sehr stark beeinflussen wenn es um die Entscheidung zwischen Blu-Ray und HD-DVD geht.

Der Markt, den die Pornoindustrie mittlerweile Befriedigt ist gigantisch. So wurden 1997 allein in den USA geschätzte 4 Milliarden Doller um, ein Jahr später hat sich der Umsatz auf rund 8 Milliarden Doller verdoppelt. Wie man an diesen Zahlen leicht erkennen kann, hat sich der Porno-Markt zum Big-Business gemausert. Es gibt kaum ein Land, in dem es keine Pornofilme oder ähnliches zu kaufen gibt. In den westlichen Ländern werden die Pornofilme ganz legal angeboten.

Auch wenn es den Pornofilm bereits seit über hundert Jahren gibt. Der eigentliche Siegeszug des Pornofilm begann in den 70iger Jahren. Es war die Zeit des sogenannten Porno-Chick-Booms, der den Pornofilm zu einem ganz normalen Massenmedium wachsen lies, ein Medium, das in fast jedem Haushalt, wo ein Mann wohnt, zufinden ist. Aber auch immer mehr Frauen lieben es mittlerweile, alleine oder mit ihren Mann solch einen erotischen Film zuschauen. Dabei mögen die Frauen den knallharten Sex genauso wie die Männer.

Die Sexuelle Revolution und der Porno

Helga - Vom Werden des menschlichen Lebens, 1967 Aufgrund der Anti-Sexualiät-Politik im dritten Reich und der Prüderie in den Nachkriegsjahren stieß der Ruf nach sexuellen Freiheiten Ende der 1960er auf ein großes Interesse in vielen Gesellschaftskreisen. Durch die Unterdrückung ihrer sexuellen Triebe sahen sich in Deutschland viele Menschen in ihrer Persönlichkeit deformiert. Die Sexuelle Revolution zielte auf die Befreiung von sexuellen Bedürfnisse und eine allgemeine Veränderung von Mensch sowie der Gesellschaft ab. Durch diese neue Sichtweise der Dinge und dem starken Zuspruch in der Bevölkerung setzten Mitte / Ende der 60er Jahre eine Liberalisierung der Sexualität betreffenden Gesetze ein. Die folge war eine regelrechte Sexwelle und ein Vorstoß des Pornofilms in die Videotheken. Neben Pornografie entstanden in dieser Zeit auch viele Aufklärungsfilme und erotische Filme, die für eine genussvolle Sexualität standen. Es entstand eine Welle der Sexualität, die nicht mehr aufzuhalten war. Die Menschen wurden sexuell offener und wollten sich ihre neu gewonnene Freiheit nicht mehr nehmen lassen. Erste Teil vom Schulmädchen-Report, 1970 So wurde z.B. der Aufklärungs-Film Helga - Vom Werden des menschlichen Lebens 1997von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gefördert. Es folgten viele weitere aufklärende Filme. Insbesondere Oswalt Kolle, der u.a. Das Wunder der Liebe produzierte, folgten. Diese Aufklärungs-Filme stießen auf eine sehr große Resonanz und sorgten für reichlich Gesprächsstoff. Neben diesen Aufklärungsfilmen entstanden auch immer bessere Pornofilme.

Waren es vor 1965 vor allem Stummfilme die meist in Schwarz-Weiß waren und von schlechter Qualität, so entstand ab 1965 die ersten Pornofilme in Farbe und mit Ton. Viele dieser Filme beschränkten sich allerdings auf Erotik und der Geschlechtsakt wurde nicht gezeigt. Einer der Bekanntesten Soft-Pornofilme war der Schulmädchenreport ( erste Teil erschien 1970). Es handelt sich hierbei um eine ganze Serie von Filmen, die ein Zwischending zwischen Aufklärung und Soft-Porno darstellen. Die Filme zeigenten Sex mit Spass und Humor. Auch wenn die ersten Hardcore-Pornos nicht lange auf sich warten ließen, wurden Erotikfilme, die auf eine kleine Geschichte aufbauen und neben nackte Haut auch einen Schuss Humor haben, gerne und von vielen geschaut. Das beschränkte sich nicht nur auf ein männliches Publikum. Auch Frauen schauten sich diese Soft-Pornofilme gerne an. Meist schaute man Filme wie z.B. Eis am Stiel (erste Teil erschien 1977) gemeinsam mit Freunden an, und diskutierte und scherzte über diese Filme, wie über alle anderen Filme auch. Die Menschen wollten Sex und Erotik und den bekamen sie geliefert. Alles was mit Sex und Erotik zutun hat, kam aus der Schmuddelecke und sorgte bei Befürwortern und Gegner (die vor allem aus den Religiösen-Strömen kamen) für angeregte Diskussionen.

Hülle eines Supper 8 Films von Lasse Braun Neben den deutschen Soft-Pornofilmen wie die erwähnten Aufklärungs-, Schulmädchen-Report und auch die Lederhosen-Filme schwappte insbesondere aus Schweden und Dänemark noch eine ganz andere Welle von Filmen auf den Markt. Gemeint sind Hardcore-Pornofilme, die mehr als nur nackte Haut zeigen. Macher wie Lasse Braun (er nannte sich gerne: Der King of Porno), drehten Ende 1960er im Untergrund auf Super 8 Hardcore-Pornofilme. Aufgrund der erwähnten sexuellen Befreiung erfreuten sich diese Filme großer Beliebtheit. Zu sehen war alles, was einen Pornofilm von heute ausmacht: Vaginaler Geschlechtsverkehr, Analsex, Oralsex und auch Gruppensex war keine Seltenheit. Anfangs wurden diese Filme mit sehr einfachen mittel gedreht. Aber sie waren schon mit Ton und auch in Farbe. Gehandelt wurden die Filme von Lasse Braun und anderen Pornoproduzenten allerdings unter dem Ladentisch. Es bestand nämlich immer noch ein Verbot für Pornografie! Deep Throat, der bekannteste Film aus den 70iger Jahren Das die ersten Hardcore-Pornofilme in Dänemark und Schweden gedrehte wurden, ist nicht weiter verwunderlich. Dänemark war nämlich am 1. Juni 1969 das erste Land der Welt, in dem Pornografie in Bildform legal geworden ist. Daher spricht man häufig von der skandinavischen Sexwelle. Dieser Begriff ist allerdings etwas irreführend. Pornografie ist nämlich eigentlich nur in Dänemark und Schweden legal gewesen. In anderen skandinavischen Ländern wie Norwegen ist Pornografie untersagt. Mit der stark steigenden Nachfrage an Pornofilm und Sexartikel, zieht es den Italiener Lasse Braun nach Skandinavien. Er baut dort eine eigene Filmproduktion auf un realisierte zwischen 1996 und 1972 mehr als 50 pornografische Kurzfilme. In diesen Filmen vermischt er heimliche Sehnsüchte und surreale Fantasien mit dem sexuellen Gedankengut der Zeit. Die Filme von Lasse Braun zählen auf jeden Fall zu den Vorbereitern deskommerziellen Pornofilms, den eigentlichen durchbruch brachte aber der amerikanische Porno Deep Throat von Gerard Damiano aus dem Jahre 1972.

Behind the green Door Im Jahre 1972 startete der Pornofilm Deep Throat ( engl. für tiefer Schlund). Namensgebend für diesen Film war eine besondere Sexpraktik, der der Penis besonderst tief in den Mund eingeführt wird. Deep Throat gilt als der einflussreichste Film der letzten 30 Jahre. Er holte nämlich den Hardcore-Pornofilm aus der Schmuddelecke der Bahnhofskinos. Zusammen mit dem Pornofilm Behind the Green Door, startete mit Deep Throat der so genannte Porno-Chic-Boom der 70er Jahre. Es kam in Mode, Pornofilme einem breitem Publikum in ganz normalen Kinos zu zeigen. Die Menschen, die sich diese Filme anschauten, diskutierten danach sehr angeregt über den Film.

Es war aber nicht die Qualität des Filmes Deep Throat, der für den unglaublichen Bekanntheitsgrad führte. Im Gegenteil, viele Kritiker bezeichnen Deep Throat als einen der schlechtesten und billigsten Pornos überhaupt. Es war vielmehr das geschickte Marketing, das zu dem Erfolg geführt hat. Aber auch der Umstand, das in diesem Film erstmals in der Geschichte der Pornografie der Oralsex im Mittelpunkt stand und die Frauen ihre Schambehaarung für den Film rasiert haben, sorgten für den medialen Rummel, der rings um den Pornofilm Deep Throat entstand.

Pornografie und das Internet

Porno-Video bei MomoNet anschauen Nachdem in den 1970er der Pornofilm dank der sexuellen Revolution in die Kinos kam, dauerte es nicht lange und der Pornofilm wurde zu einem breiten Massenmedium. Wie stark der Einfluss des Pornofilm auf die mediale Welt ist, habe ich ja bereist am Anfang geschrieben. Der Pornografie ist mittlerweile zu einem Milliardenschweren Medium gewachsen, das von allen Gesellschaftsschichten konsumiert wird. Aber es sind nicht nur die Männer, die Pornofilme mit vorliebe schauen. Auch immer mehr Frauen konsumieren alleine oder mit ihren Partner diese erotischen Filme. Gerade der Porno für die Frau ist ein Markt, der in der Pornografie langsam in Schwung kommt und immer stärker wächst.

Privatamateure - die größte und bekannteste Amateurplattform Den größten Durchbruch verdankt der Pornofilm und die Pornografie in der heutigen Zeit dem Internet. Musste man noch vor wenigen Jahren extra in die Videothek gehen, um sich einen entsprechenden Film zu leihen, so bekommt man ihn heute zum schnellen Download über das Internet angeboten. Nicht ohne Grund ist die Pornografie im Internet eine der stärksten Märkte. Geboten wird alles, was der Konsument sehen will. Ganz gleich ob man die Pornografie live - also in Echtzeit, auf Bildern oder als Video-Clip sehen will, im Internet wird es angeboten. Was weiterhin zum Durchbruch geführt hat, sind die sogenannten Sexflatrate-Angebote (wie es z.B. unser Sponsor anbietet). Man bekommt hierbei soviel Porno geboten, wie man mag und das bei einem monatlichen Festpreis. Einige Flatrate-Angebote bieten dabei lediglich Pornofilme an, andere bieten das komplette Angebot an Sex und Erotik, die der Markt hergibt.

Ein ganz neuer Trend, im bereich Pornografie, sind die sogenannten Amateurplattformen. Hier sind es nicht mehr professionelle Darstelle, die beim Sex zu sehen sind. Es handelt sich hier um privatgedrehte Filme und Bilder, welche von freizügigen Frauen und Paaren gegen ein kleines Endgeld veröffentlicht werden. Man kann beobachten, das immer mehr Menschen, auf diese private Form des Pornos eingehen. So kommen ständig neue Amateure hinzu, die auf diesen Amateurplattformen ihre privaten Sexfilmchen anbieten. Auf der anderen Seite kommen natürlich auch immer mehr Konsumenten hinzu, die sich solch private Filme anschauen möchten.